Archiv für September 2008

„Ferien im Führerbunker“

INPUT – antifaschistischer Themenabend am Mittwoch, 24. September 2008, 19.30 Uhr:

„Ferien im Führerbunker“ – Die neonazistische Kindererziehung der „Heimattreuen Deutschen Jugend“

Referent: Michael Weiss (apabiz berlin)

Die im Jahre 2000 gegründete „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ) war lange Jahre nur Wenigen ein Begriff. Bis im Jahre 2006 antifaschistische Recherchen offenlegten, dass die HDJ weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ein Netzwerk aufgebaut hatte, welches ihr ermöglicht, bis zu 350 Personen zu konspirativen Zeltlagern, „Kulturtagen“ und Schulungsveranstaltungen zu mobilisieren. Viele dieser Veranstaltungen fanden auch in Nordrhein-Westfalen statt.

Bei der HDJ werden Kindern ab sieben Jahren neonazistisch geschult, in Uniformen gesteckt und paramiltärisch gedrillt – ganz im Sinne der „Hitlerjugend“ und der „Wiking-Jugend“ (WJ). Der Vortrag verschafft Einblicke in das Innenleben dieser Organisation, beschreibt ihre ktivitäten, analysiert ihre Funktion und stellt die Frage nach dem Umgang der Behörden mit dieser offenkundigen Nachfolgeorganisation der 1994 verbotenen WJ.

INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt, Straßenbahnhaltestelle Morsestraße (701 und ab Hbf 707 und 708, 5 Minuten Fahrtzeit). Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem
Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR)

NPD-Scheiss macht auch vor Niederkrüchten nicht halt

Im Rahmen ihrer ausländerfeindlichen Kampagne „Ausländerstopp NRW“ führte die NPD heute auf dem Markt in Niederkrüchten (Kreis Viersen, NRW) eine Kundgebung durch. Den Nasen kam dabei wohl gelegen, dass NRW-weit die meisten Antifas in Köln waren. Zudem sind antifaschistische Strukturen im Kreis Viersen noch stark auf- bzw. ausbaufähig, was auch dringender denn je erscheint. Bereits zum zweiten Mal konnte die NPD im Kreis Viersen in diesem Jahr ohne Gegenwehr Veranstaltungen/Aktionen durchführen.

Die Kundgebung wurde von rd. einem Dutzend Nasen der NPD Krefeld und NPD Mönchengladbach/Viersen sowie mind. 1 Vertreter des Volkssturm Rheinland durchgeführt. Im näheren Umfeld war noch rd. ½ Dutzend NPD´ler (u.a. der Schatzmeister der NPD-MG, Frank Pfennings, sowie Nasen von der NPD Neuss) unterwegs.

NPD-Nasen in Niederkrüchten

Die Kundgebung, welche unmittelbar von bis zu 6 Polizisten – im Umfeld waren noch weitere Streifen postiert – begleitet wurde, endete um 14:00 Uhr. Da der Kundgebungsort strategisch nicht gerade gut gewählt war, wurde die Kundgebung von der Niederkrüchtener Bürgerinnen und Bürger kaum wahrgenommen – geschweige denn angenommen. Das Erscheinungsbild der Nasen hat nun auch nicht gerade die Attraktivität gesteigert.

Im Anschluss daran gingen noch 8 Nasen in der Grill-Stube Janssen, die wohl nicht ahnten, welch braunes Publikum auf einmal vor der Theke stand, Pommes – vermutlich Pommes schwarz, weiß, rot – essen. Gegen 15:00 Uhr verließen dann die restlichen Nasen – überwiegend die, die sich im Umfeld aufhielten – den Ort, u.a. mit einem Mercedes Benz, Kennzeichen VIE – FQ xxx, mit schwarz-weiß-rotem D-Aufkleber, sowie einigen Rechtsrock-CD´s im Innenraum (u.a. Sturmwehr), sowie einem weinroten Omega mit Kennzeichen NE – OO ??.

In diesem Sinne: Alerta, alerta, Antifascista!

Auch das Rahmenprogramm des RassistInnenkongress in Leverkusen muss blockiert werden!

Internationalen RassistInnenkongress am 19. & 21. September auch in Leverkusen verhindern!

Vom 19. bis zum 21. September 2008 wollen RassistInnen und NeofaschistInnen aus ganz Europa in Köln einen sogenannten „Anti-Islamisierungs-Kongress“ durchführen. Auf Einladung der selbsternannten „Bürgerbewegung pro Köln/ pro NRW“ wollen bis zu 1000 Rechte verschiedenster Couleur (vom klassischen Neonazi bis hin zu Rechtskonservativen) unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Islamkritik ihre Propaganda gegen Menschen anderer Herkunft und Religion verbreiten.
Die Auftakt- und Abschlussveranstaltung des Kongresses sollen – wenn es nach „pro Köln/ pro NRW“ geht – in Leverkusen stattfinden.

RassistInnenkongress in Köln
„pro Köln/ pro NRW“ ist eine extrem rechte Organisation, die seit Jahren in Köln und auch überregional rassistische Politik betreibt. Viele FunktionärInnen und Mitglieder von „pro Köln / pro NRW“ kommen aus neonazistischen Parteien und Gruppierungen wie etwa der NPD, den „Republikanern“ und der „Deutschen Liga für Volk und Heimat“.
Mit ihrem europaweiten Hetzkongress verfolgen die altgedienten NeofaschistInnen von „pro Köln/pro NRW“ zwei Ziele: Erstens soll die Zusammenarbeit extrem rechter Parteien aus ganz Europa ausgebaut werden. Zweitens will „pro Köln/ pro NRW“ mit dieser Großveranstaltung den Wahlkampf für die NRW-Kommunalwahlen 2009 eröffnen. Selbsterklärtes Zentrum des Wahlkampfes soll Leverkusen sein.

Hetzveranstaltung macht Station in Leverkusen

Während der eigentliche „Kongress“ am 20. September in Köln auf dem Heumarkt stattfinden soll, haben die Rechtsextremen von „pro Köln/ pro NRW“ Leverkusen für ihr Rahmenprogramm auserkoren.

Als Auftakt ihres Wochenendes soll bereits am Freitag, den 19. September, eine Kundgebung in Leverkusen-Wiesdorf unter dem Motto „Grundgesetz statt Islamismus“ ab 11:00 Uhr in der Fußgängerzone dienen.

Als Abschlussveranstaltung plant „pro Köln/ pro NRW“ schließlich eine interne Saalveranstaltung im kleinen Kreis, zu der nach Eigenangaben bereits 400 Anmeldungen vorliegen. Auch diese wiederum soll laut Homepage von „proKöln/ pro NRW“ am Sonntag, den 21. September, im „Herzen von Leverkusen-Wiesdorf “ stattfinden.

Wir werden weder ein solches internationales rassistisches Treiben dulden, noch zulassen, dass „pro Köln/pro NRW“ im Kommunalwahlkampf ungestört ihre rassistische Propaganda betreiben kann.

Daher ruft das Bündnis gegen „pro köln“ dazu auf, auch das „Rahmenprogamm“ in Leverkusen zu verhindern:

Kundgebung:
Freitag, 19. September 2008 – 11:00 Uhr
Leverkusen-Wiesdorf – Wiesdorfer Platz / Ecke Otto Grimm-Str.

Dem Auftakt des „Anti-Islamisierungskongresses“ kontra geben!
Bringt Trillerpfeifen, Trommeln und andere Krachinstrumente mit! Seid kreativ!

Mahnwache:
Sonnag, 21. September 2008 – 10:00 Uhr
Leverkusen-Wiesdorf- Wiesdorfer Platz / Ecke Otto Grimm-Str.

„Anti-Islamisierungskongress“-Abschluss vorzeitig beenden!
RassistInnen nach Hause schicken!

Am 20.09. auf nach Köln und Blockade bilden!

Aufruf zu Massenblockaden gegen den RassistInnenkongress
Gegenkundgebung: 20.9., 9 Uhr, Gürzenich
(Gürzenichstraße/Martinstraße)

Köln 20.09.2008

Vom 19. bis zum 21. September 2008 wollen RassistInnen und NeofaschistInnen aus ganz Europa in Köln einen so genannten „Anti-Islamisierungs-Kongress“ durchführen. Auf Einladung der selbsternannten „Bürgerbewegung pro Köln“ wollen bis zu 1000 Rechte verschiedenster Couleur (vom klassischen Neonazi bis hin zu Rechtskonservativen) unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Islamkritik ihre Propaganda gegen Menschen anderer Herkunft und Religion verbreiten.

„pro Köln“ ist eine extrem rechte Organisation, die seit Jahren in Köln und auch überregional rassistische Politik betreibt. Viele FunktionärInnen und Mitglieder von „pro Köln“ kommen aus neonazistischen Parteien und Gruppierungen wie etwa der NPD, den „Republikanern“ und der „Deutschen Liga für Volk und Heimat“. In letzter Zeit hetzte „pro Köln“ vorrangig gegen den Bau einer Moschee in Köln-Ehrenfeld und ging mit rassistischer und extrem rechter Propaganda auf Wählerfang.

Für den Kongress im September haben sich unter anderem VertreterInnen extrem rechter Parteien aus Österreich (FPÖ), Belgien (Vlaams Belang), Italien (Lega Nord), den USA (Robert Taft Group), Großbritannien (British National Party), Spanien und Ungarn angesagt. Außerdem soll der international bekannte Vorsitzende der extrem rechten Front National (FN), Jean Marie Le Pen, anläßlich des Kongresses in Deutschland auftreten. Mit ihrem europaweiten Hetzkongress verfolgen die altgedienten NeofaschistInnen von „pro Köln“ zwei Ziele: Erstens soll die Zusammenarbeit extrem rechter Parteien aus ganz Europa ausgebaut werden. Zweitens will „pro Köln“ mit dieser Großveranstaltung den Wahlkampf für die NRW-Kommunalwahlen 2009 eröffnen.

Wir werden weder ein solches internationales rassistisches Treffen dulden, noch zulassen, dass „pro Köln/pro NRW“ im Kommunalwahlkampf ungestört ihre rassistische Propaganda betreiben kann. Daher rufen wir dazu auf, diesen Kongress zu verhindern!

Dies kann uns nur gelingen, wenn an diesen Tagen möglichst viele Menschen gemeinsam den Veranstaltungsort blockieren und den Rechten den Durchgang versperren. Bei aller Unterschiedlichkeit unserer politischen Ansichten verbindet uns dieses Ziel. Wir werden ihnen dabei unsere Entschlossenheit entgegensetzten und durch unsere Gemeinsamkeiten und Vielfalt unberechenbar sein. Mit dem Mittel des zivilen Ungehorsams werden wir „pro Köln“ und Gefolge in die Schranken weisen.

Beteiligt euch an Massenblockaden rund um den Kongressort!
Sie kommen nicht durch!

Mehr Infos unter

Antifa-Demo „Fight the Game! Rassismus, Islamismus, Nationalismus und Kapitalismus bekämpfen!“

Am Freitag, den 19. September, findet die bundesweite antifaschistische Demonstration gegen den sogenannten “Anti-Islam-Kongress” in der Kölner Innenstadt statt. Unter dem Motto: “Fight the Game! Rassismus, Islamismus, Nationalismus und Kapitalismus bekämpfen!” rufen mehrere Antifa-Gruppen zur teilnahme auf, darüber hinaus mobilisiert das Umsganze-Bündnis unter dem Slogan: “Paradies Now! Nationale und Religiöse Kollektive kippen!“.

Beginn der Demonstration:

19 Uhr, Köln Hauptbahnhof (Bahnhofvorplatz)