Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Am 9.11. auf nach Leverkusen


Unter dem Motto „Kein Vergeben – Kein Vergessen!“ wollen wir auch in diesem Jahr den Opfern der Gräueltaten der euphemistisch „Reichskristallnacht“ genannten Ausschreitungen gedenken.

Der 9. November 1938 mit seinen Pogromen ist ein Symbol für faschistischen und antisemitischen Terror, der von der großen Mehrheit der Bevölkerung aktiv unterstützt oder zumindest toleriert wurde. Er ist der Beginn von Deportation, Zwangsarbeit und industriellem Massenmord an Millionen Menschen jüdischen Glaubens.

Es liegt an uns, den Opfern des Nationalsozialismus, die verfolgt und ermordet wurden, zu gedenken; um sich die „Einzigartigkeit“ der Shoa in Erinnerung zu rufen und dafür zu sorgen, dass sich Derartiges nicht wiederholen kann.

Dazu gehört auch, den Neonazis, die sich positiv auf den Nationalsozialismus beziehen, die den millionenfachen Massenmord relativieren oder leugnen, selbsternannten Bürgerbewegungen die auf Ausgrenzung bauen, und allen die Antisemitismus und rassistische Hetze verbreiten oder sie verharmlosen entschieden entgegenzutreten.

Gleichzeitig wollen wir den allgegenwärtigen Neonazi-Terror thematisieren, da es im letzten Jahr mehrfach zu gewaltsamen Übergriffen auf „Andersdenkende“ durch Neonazis kam. Parallel dazu versucht die rechtspopulistische „Bürgerbewegung pro NRW“ in Leverkusen Fuß zu fassen, und rassistische Vorurteile unter anderem durch Infostände zu etablieren.

Lasst uns deshalb gemeinsam ein deutliches Zeichen
gegen den alltäglichen Rassismus, Antisemitismus
und Nationalismus setzen!

Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!

Kommt zur antifaschistischen Gedenkdemonstration
am 9.11.2008 um 18.00 Uhr
in der Bahnhofstraße in Leverkusen-Opladen

Treffpunkt nicht nur für Düsseldorf, sondern auch für uns: Sonntag, 9.11., 16.40 UFA Kino/Hbf, weil eine gemeinsame An- und Abreise sinnvoll erscheint!

18.10.2008: Antifa-Demo in Wegberg

Demobanner Wegberg

Nachdem Neonazis vor ca. einer Woche gegen die Tafel in Wegberg protestierten, provozierten und die Vorsitzende der Wegberger Tafel Gabriela Jansen bedrohten, wird nun am Samstag den 18.10.08 um 10 Uhr an der Kirche in Beeck eine Demonstration stattfinden. Diese Demonstration wird unter dem Motte “Gegen Neonazis und Fremdenfeindlichkeit” abgehalten. Ein Aufruf, sowie evtl. ein Flyer folgen…

Antifa-Demo in Wegberg
Samstag, 18.10.08
10 Uhr
Kirche in Beeck

Quelle: Antifa Heinsberg

Wegberg: NPD demonstriert gegen Spenden für Afrika

Die NPD hat laut Rheinischer Post in Wegberg gegen Spenden für Afrika demonstriert. Die offensichtlich angemeldete Versammlung von NPD-Anhängern fand demnach vor der Wohnung der Vorsitzenden der “Wegberger Tafel” statt. Die Vorsitzende Gabriela Jansen wurde den Angaben zufolge von der Aktion völlig überrascht, diskutierte dann aber mit den Demonstranten.

Die 25 Leute, die gegen Spenden für Afrika demonstrierten, zogen anschließend ab. Die Polizei bestätigte dem Blatt, dass die Mahnwache genehmigt gewesen sei. Der Wegberger SPD-Fraktionsvorsitzende Harald Kersten kritisierte gestern scharf, dass im Vorfeld niemand informiert worden sei. Er kündigte eine schriftliche Anfrage der SPD an die Stadtverwaltung an.

Nach Recherchen von Klarmanns Welt hatte der NPD-Kreisverband Mönchengladbach/Heinsberg am 02. Oktober 2008 bei der Kreispolizeibehörde eine Versammlung für den 04. Oktober vor dem Privathaus und Geschäftssitz der Kleinunternehmerin angemeldet. Zudem sollte offenbar ein Demonstrationszug bis zur Ausgabestelle der Tafel folgen. Die NPD, hieß es, wollte gegen besagte Spenden demonstrieren und forderte demnach, dass die Tafel sich nur um “deutsche Hilfsbedürftige” kümmern solle. Trotz der NPD-Anmeldung erfuhr die Betroffene erst einen Tag später durch die Recherchen von “Klarmanns Welt” vage davon, dass ihr möglicherweise eine NPD-Kundgebung ins Haus steht.

Volkssturm Rheinland-Forum gehackt

Wir machen uns die Arbeit einfach und kopieren an dieser Stelle einen Text von Indymedia rein. Wir sind schon auf die Zusammenfassung gespannt ;-) .

„Längere Zeit schon durfte Mensch im Forum des Volkssturm Rheiland Mönchengladbach mitlesen und Infos sammeln, doch als ihr lieber Admin Marco beschloss das Forum bald offline zu setzen und ein neues zu eröffnen, wollten wir uns noch einen letzten Spaß gönnen :) !

Wir wollen nicht weit ausschweifen, da es im Prinzip nicht Großes ist ;) ! Es gibt bei diesem kostenlosen Forenanbieter einen kleinen Trick, um kompletten Zugriff zu erhalten, den haben wir uns zu Nutze gemacht und konnten wochenlang im internen (was es seid ca. 2 Wochen nicht mehr gibt) mitlesen. Nette Bilder von einem Mitglied des VS-R-MG sind aufgetaucht, als auch Namen bzw. ICQ Nummern, MSN und email – Adressen von verschiedenen Mitgliedern, die es Morgen zum Download gibt. Leider ist ein sichern der kompletten Datenbank unseres Wissens nicht möglich, da es eben ein kostenloses Forum ist und Mensch keinen Zugriff auf den allgemeinen Server hat. Das Forum haben wir so modifiziert, dass jeder Aussenstehende lesen kann in jedem Thema, auch bei welchen, die vorher unsichtbar waren. Eine Zusammenfassung der Mitglieder mit icq nummern und Namen bzw. Wohnorten usw. gibt es Morgen! Die örtliche Antifagruppe ist informiert und hat die Daten bereits!

Wir sind keine professionellen Hacker, man muss ein gewisses Allgemeinwissen diesbezüglich haben und sich mit solchen kostenlosen Forenanbietern auskennen!

Das Forum erreicht ihr unter: http://www.volkssturm-forum.tk/

Wie gesagt, es ist kein großer Akt aber immerhin etwas!

NAZIS BEKÄMPFEN AUF ALLEN EBENEN UND MIT ALLEN MITTELN“

Das Forum ist mittlerweile offline. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Forum, der alles sagt. Die Bilder wurden im Bereich „Alles Lustige“ eingestellt, wobei „Alles geschmacklos“ wohl treffender wäre. Da kriegt man das große Kotzen. Von der Strafstand, die diese Bilder unseres Erachtens erfüllen, distanzieren wir uns natürlich ausdrücklich…

Stolberg – Fight Fascism 8 mobil

Nachdem das Konzert „Fight Fascim 8″ wegen überzogener Auflagen (umfangreiche Securitymaßnahmen, niemand der KonzertbesucherInnen darf sich draußen auf der Straße aufhalten, etc.) am Samstag, dem 30. August 2008, nicht stattfinden konnte, wird nun am Samstag, dem 11. Oktober 2008, ab 14:00 eine Ersatz-Open-Air-Kundgebung mit Live-Musik auf dem Mühlener Markt in Stolberg stattfinden.

FF8_Plakat

Nachdem die Polizei kurz nach Ende des Konzerts „Fight Fascim 7″ abgezogen worden war, kam es zu einem tätlichen Angriff von ca. 15 vermummten Personen – wahrscheinlich Nazis, bei dem es auf antifaschistischer Seite mehrere Opfer, darunter auch einige Minderjährige gab.
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Die Veranstalter Gruppe Z Stolberg und VVN-BdA Aachen werteten dies als Einschüchterungsversuch militanter Neonazis. Wie in jedem Jahr, so fand auch in 2007 in ca. 300 Metern Luftlinie eine Privatparty des NPD-Funktionärs Willibert Kunkel mit ca. 50 Neonazis/Nationalisten statt. Das Konzert sollte selbstverständlich weiterhin stattfinden.

Dieses Jahr war allerdings wegen eines Schadens am Dach keine Veranstaltung im Jugendheim Münsterbusch möglich. Das Konzert sollte daraufhin in der Mehrzweckhalle Stolberg-Atsch stattfinden, allerdings bekamen die Veranstalter kurzfristig dermaßen überzogene Auflagen, daß sie das Konzert absagten.

Anstelle des Konzerts im Saal gibt es nun erstmals eine Open-Air-Kundgebung mit Live-Musik und zwar am Samstag, dem 11. Oktober 2008, ab 14:00 auf dem Mühlener Markt in Stolberg. Es treten Alerta aus Aachen, Ashtray aus Stolberg auf. Weitere Bands sind noch angekündigt.

Außerdem veranstaltet das Antifaschistische Aktionsbündnis Aachen ab 10:00 eine Kundgebung „Kein Platz für Nazis (Ludwig-Philipp-Lude-Platz)(gegen den NPD-Infostand auf dem Steinweg im Stolberg).
Nachdem Stolberg und besondere der vor allem von Migranten und Migrantinnen bewohnte Stadtteil Mühle nach den drei Nazidemos im April 2008 durch die bundesweit aufmarschiernden Nazis stark gebeutelt wurde, kann mit den Veranstaltungen am 11. Oktober 2008 hoffentlich ein deutliches Signal an die Ewig-Gestrigen gesetzt werden.

Weitere Infos, auch über vergangenge Konzerte und die Situation in der Region Stolberg/Aachen:

„>Antifa Bündnis Aachen
„>Projekt Antifa
„>Michael Klarmann

„Ferien im Führerbunker“

INPUT – antifaschistischer Themenabend am Mittwoch, 24. September 2008, 19.30 Uhr:

„Ferien im Führerbunker“ – Die neonazistische Kindererziehung der „Heimattreuen Deutschen Jugend“

Referent: Michael Weiss (apabiz berlin)

Die im Jahre 2000 gegründete „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ) war lange Jahre nur Wenigen ein Begriff. Bis im Jahre 2006 antifaschistische Recherchen offenlegten, dass die HDJ weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ein Netzwerk aufgebaut hatte, welches ihr ermöglicht, bis zu 350 Personen zu konspirativen Zeltlagern, „Kulturtagen“ und Schulungsveranstaltungen zu mobilisieren. Viele dieser Veranstaltungen fanden auch in Nordrhein-Westfalen statt.

Bei der HDJ werden Kindern ab sieben Jahren neonazistisch geschult, in Uniformen gesteckt und paramiltärisch gedrillt – ganz im Sinne der „Hitlerjugend“ und der „Wiking-Jugend“ (WJ). Der Vortrag verschafft Einblicke in das Innenleben dieser Organisation, beschreibt ihre ktivitäten, analysiert ihre Funktion und stellt die Frage nach dem Umgang der Behörden mit dieser offenkundigen Nachfolgeorganisation der 1994 verbotenen WJ.

INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt, Straßenbahnhaltestelle Morsestraße (701 und ab Hbf 707 und 708, 5 Minuten Fahrtzeit). Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem
Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR)

NPD-Scheiss macht auch vor Niederkrüchten nicht halt

Im Rahmen ihrer ausländerfeindlichen Kampagne „Ausländerstopp NRW“ führte die NPD heute auf dem Markt in Niederkrüchten (Kreis Viersen, NRW) eine Kundgebung durch. Den Nasen kam dabei wohl gelegen, dass NRW-weit die meisten Antifas in Köln waren. Zudem sind antifaschistische Strukturen im Kreis Viersen noch stark auf- bzw. ausbaufähig, was auch dringender denn je erscheint. Bereits zum zweiten Mal konnte die NPD im Kreis Viersen in diesem Jahr ohne Gegenwehr Veranstaltungen/Aktionen durchführen.

Die Kundgebung wurde von rd. einem Dutzend Nasen der NPD Krefeld und NPD Mönchengladbach/Viersen sowie mind. 1 Vertreter des Volkssturm Rheinland durchgeführt. Im näheren Umfeld war noch rd. ½ Dutzend NPD´ler (u.a. der Schatzmeister der NPD-MG, Frank Pfennings, sowie Nasen von der NPD Neuss) unterwegs.

NPD-Nasen in Niederkrüchten

Die Kundgebung, welche unmittelbar von bis zu 6 Polizisten – im Umfeld waren noch weitere Streifen postiert – begleitet wurde, endete um 14:00 Uhr. Da der Kundgebungsort strategisch nicht gerade gut gewählt war, wurde die Kundgebung von der Niederkrüchtener Bürgerinnen und Bürger kaum wahrgenommen – geschweige denn angenommen. Das Erscheinungsbild der Nasen hat nun auch nicht gerade die Attraktivität gesteigert.

Im Anschluss daran gingen noch 8 Nasen in der Grill-Stube Janssen, die wohl nicht ahnten, welch braunes Publikum auf einmal vor der Theke stand, Pommes – vermutlich Pommes schwarz, weiß, rot – essen. Gegen 15:00 Uhr verließen dann die restlichen Nasen – überwiegend die, die sich im Umfeld aufhielten – den Ort, u.a. mit einem Mercedes Benz, Kennzeichen VIE – FQ xxx, mit schwarz-weiß-rotem D-Aufkleber, sowie einigen Rechtsrock-CD´s im Innenraum (u.a. Sturmwehr), sowie einem weinroten Omega mit Kennzeichen NE – OO ??.

In diesem Sinne: Alerta, alerta, Antifascista!

Auch das Rahmenprogramm des RassistInnenkongress in Leverkusen muss blockiert werden!

Internationalen RassistInnenkongress am 19. & 21. September auch in Leverkusen verhindern!

Vom 19. bis zum 21. September 2008 wollen RassistInnen und NeofaschistInnen aus ganz Europa in Köln einen sogenannten „Anti-Islamisierungs-Kongress“ durchführen. Auf Einladung der selbsternannten „Bürgerbewegung pro Köln/ pro NRW“ wollen bis zu 1000 Rechte verschiedenster Couleur (vom klassischen Neonazi bis hin zu Rechtskonservativen) unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Islamkritik ihre Propaganda gegen Menschen anderer Herkunft und Religion verbreiten.
Die Auftakt- und Abschlussveranstaltung des Kongresses sollen – wenn es nach „pro Köln/ pro NRW“ geht – in Leverkusen stattfinden.

RassistInnenkongress in Köln
„pro Köln/ pro NRW“ ist eine extrem rechte Organisation, die seit Jahren in Köln und auch überregional rassistische Politik betreibt. Viele FunktionärInnen und Mitglieder von „pro Köln / pro NRW“ kommen aus neonazistischen Parteien und Gruppierungen wie etwa der NPD, den „Republikanern“ und der „Deutschen Liga für Volk und Heimat“.
Mit ihrem europaweiten Hetzkongress verfolgen die altgedienten NeofaschistInnen von „pro Köln/pro NRW“ zwei Ziele: Erstens soll die Zusammenarbeit extrem rechter Parteien aus ganz Europa ausgebaut werden. Zweitens will „pro Köln/ pro NRW“ mit dieser Großveranstaltung den Wahlkampf für die NRW-Kommunalwahlen 2009 eröffnen. Selbsterklärtes Zentrum des Wahlkampfes soll Leverkusen sein.

Hetzveranstaltung macht Station in Leverkusen

Während der eigentliche „Kongress“ am 20. September in Köln auf dem Heumarkt stattfinden soll, haben die Rechtsextremen von „pro Köln/ pro NRW“ Leverkusen für ihr Rahmenprogramm auserkoren.

Als Auftakt ihres Wochenendes soll bereits am Freitag, den 19. September, eine Kundgebung in Leverkusen-Wiesdorf unter dem Motto „Grundgesetz statt Islamismus“ ab 11:00 Uhr in der Fußgängerzone dienen.

Als Abschlussveranstaltung plant „pro Köln/ pro NRW“ schließlich eine interne Saalveranstaltung im kleinen Kreis, zu der nach Eigenangaben bereits 400 Anmeldungen vorliegen. Auch diese wiederum soll laut Homepage von „proKöln/ pro NRW“ am Sonntag, den 21. September, im „Herzen von Leverkusen-Wiesdorf “ stattfinden.

Wir werden weder ein solches internationales rassistisches Treiben dulden, noch zulassen, dass „pro Köln/pro NRW“ im Kommunalwahlkampf ungestört ihre rassistische Propaganda betreiben kann.

Daher ruft das Bündnis gegen „pro köln“ dazu auf, auch das „Rahmenprogamm“ in Leverkusen zu verhindern:

Kundgebung:
Freitag, 19. September 2008 – 11:00 Uhr
Leverkusen-Wiesdorf – Wiesdorfer Platz / Ecke Otto Grimm-Str.

Dem Auftakt des „Anti-Islamisierungskongresses“ kontra geben!
Bringt Trillerpfeifen, Trommeln und andere Krachinstrumente mit! Seid kreativ!

Mahnwache:
Sonnag, 21. September 2008 – 10:00 Uhr
Leverkusen-Wiesdorf- Wiesdorfer Platz / Ecke Otto Grimm-Str.

„Anti-Islamisierungskongress“-Abschluss vorzeitig beenden!
RassistInnen nach Hause schicken!

Am 20.09. auf nach Köln und Blockade bilden!

Aufruf zu Massenblockaden gegen den RassistInnenkongress
Gegenkundgebung: 20.9., 9 Uhr, Gürzenich
(Gürzenichstraße/Martinstraße)

Köln 20.09.2008

Vom 19. bis zum 21. September 2008 wollen RassistInnen und NeofaschistInnen aus ganz Europa in Köln einen so genannten „Anti-Islamisierungs-Kongress“ durchführen. Auf Einladung der selbsternannten „Bürgerbewegung pro Köln“ wollen bis zu 1000 Rechte verschiedenster Couleur (vom klassischen Neonazi bis hin zu Rechtskonservativen) unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Islamkritik ihre Propaganda gegen Menschen anderer Herkunft und Religion verbreiten.

„pro Köln“ ist eine extrem rechte Organisation, die seit Jahren in Köln und auch überregional rassistische Politik betreibt. Viele FunktionärInnen und Mitglieder von „pro Köln“ kommen aus neonazistischen Parteien und Gruppierungen wie etwa der NPD, den „Republikanern“ und der „Deutschen Liga für Volk und Heimat“. In letzter Zeit hetzte „pro Köln“ vorrangig gegen den Bau einer Moschee in Köln-Ehrenfeld und ging mit rassistischer und extrem rechter Propaganda auf Wählerfang.

Für den Kongress im September haben sich unter anderem VertreterInnen extrem rechter Parteien aus Österreich (FPÖ), Belgien (Vlaams Belang), Italien (Lega Nord), den USA (Robert Taft Group), Großbritannien (British National Party), Spanien und Ungarn angesagt. Außerdem soll der international bekannte Vorsitzende der extrem rechten Front National (FN), Jean Marie Le Pen, anläßlich des Kongresses in Deutschland auftreten. Mit ihrem europaweiten Hetzkongress verfolgen die altgedienten NeofaschistInnen von „pro Köln“ zwei Ziele: Erstens soll die Zusammenarbeit extrem rechter Parteien aus ganz Europa ausgebaut werden. Zweitens will „pro Köln“ mit dieser Großveranstaltung den Wahlkampf für die NRW-Kommunalwahlen 2009 eröffnen.

Wir werden weder ein solches internationales rassistisches Treffen dulden, noch zulassen, dass „pro Köln/pro NRW“ im Kommunalwahlkampf ungestört ihre rassistische Propaganda betreiben kann. Daher rufen wir dazu auf, diesen Kongress zu verhindern!

Dies kann uns nur gelingen, wenn an diesen Tagen möglichst viele Menschen gemeinsam den Veranstaltungsort blockieren und den Rechten den Durchgang versperren. Bei aller Unterschiedlichkeit unserer politischen Ansichten verbindet uns dieses Ziel. Wir werden ihnen dabei unsere Entschlossenheit entgegensetzten und durch unsere Gemeinsamkeiten und Vielfalt unberechenbar sein. Mit dem Mittel des zivilen Ungehorsams werden wir „pro Köln“ und Gefolge in die Schranken weisen.

Beteiligt euch an Massenblockaden rund um den Kongressort!
Sie kommen nicht durch!

Mehr Infos unter

Antifa-Demo „Fight the Game! Rassismus, Islamismus, Nationalismus und Kapitalismus bekämpfen!“

Am Freitag, den 19. September, findet die bundesweite antifaschistische Demonstration gegen den sogenannten “Anti-Islam-Kongress” in der Kölner Innenstadt statt. Unter dem Motto: “Fight the Game! Rassismus, Islamismus, Nationalismus und Kapitalismus bekämpfen!” rufen mehrere Antifa-Gruppen zur teilnahme auf, darüber hinaus mobilisiert das Umsganze-Bündnis unter dem Slogan: “Paradies Now! Nationale und Religiöse Kollektive kippen!“.

Beginn der Demonstration:

19 Uhr, Köln Hauptbahnhof (Bahnhofvorplatz)